Deutsche Arbeitnehmer sind wechselwilliger als noch vor einem Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, das dazu 1004 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland befragt hat.
37 Prozent seien 2022 offen für einen neuen Job oder hätten sogar bereits konkrete Schritte eingeleitet, teilt die New Work SE (Xing) mit, die die Studie in Auftrag gegeben hat. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 33 Prozent. Besonders wechselwillig sei die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. Hier überlege sich fast jeder Zweite (48 Prozent), den Betrieb zu wechseln.
Als Gründe für den Jobwechsel geben die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht in erster Linie monetäre Aspekte an. Zwar erhofften sich 42 Prozent ein höheres Gehalt, entscheidender seien jedoch die Führungskultur (28 Prozent), Work-Life-Balance (27 Prozent) und die Tätigkeit an sich (24 Prozent). Als bemerkenswert wird in der Studie betrachtet, dass jeder vierte Stellenwechsler kündigt, ohne bereits eine neue Stelle in Aussicht zu haben.